Trockene Augen bei Bildschirmarbeit: warum?

Deswegen:
beim konzentrierten Arbeiten (oder spielen!) und starrem Blick auf den Bildschirm ist es normal, dass wir zuwenig blinzeln. Bei normaler Aktivität blinzeln wir etwa alle 10 Sekunden, unsere Träne schützt diese Zeit die Hornhaut vor Austrocknung und Infektionen aus der Luft. Wenn dann der nächste Lidschlag ausbleibt, reißt der Tränenfilm auf und die Hornhaut ist schutzlos wie eine offene Wunde. Kein Wunder, dass sie bei 35° Oberflächentemperatur schnell austrocknet und sich Rötung einstellt.

Vorsicht:  die Lösung kann nicht sein, mit künstlicher Träne nachzuhelfen und dann weiterhin zu wenig zu blinzeln!!!!!!  Sie müssen wieder blinzeln lernen.

Dennoch:  ein bisschen mehr Feuchtigkeit (Träne) tut gut, aber eben besser natürlich als künstlich. Versuchen Sie ab und zu kräftig zu gähnen, dann kommt ein kleiner Schuß Extraträne, den Sie dann nur noch verteilen müssen, also per Blinzeln. Das hilft wirklich, probieren Sie es.

3 Antworten auf „Trockene Augen bei Bildschirmarbeit: warum?“

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